Montag, 24. September 2018

Jetzt gilt’s! Gemeinsam gegen die Politik der Angst !!! 03.10.2018 Demonstration

https://www.facebook.com/events/540413716396456/












#noPAG & #ausgehetzt
Jetzt gilt’s!
Gemeinsam gegen die Politik der Angst

Die Verabschiedung des neuen Polizeiaufgabengesetzes durch den Bayerischen Landtag ist ein weiterer Schritt in Richtung einer autoritären Gesellschaft. Der Beschluss trotz des massiven Widerstandes in der Gesellschaft hat nicht nur antidemokratische Tendenzen der amtierenden Landesregierung offenbart, sondern auch den unmittelbaren Abbau von Bürger*innen- und Menschenrechten in Bayern nach sich gezogen: Demonstrierende, Streikende, Gewerkschafter*innen, Journalist*innen, Anwält*innen, Geflüchtete, Linke und Migrant*innen sind seither noch stärker als bisher Repressionen und Überwachung ausgesetzt. Bezeichnend ist auch, dass es sich bei den elf Menschen, die seit Einführung der „Unendlichkeitshaft“ länger als 14 Tage in Polizeigewahrsam mussten, ausschließlich um Geflüchtete handelt. Das PAG war und ist deshalb ein zentraler Bezugspunkt der seit Monaten stattfindenden Proteste gegen die Politik der Staatsregierung und den allgemeinen Rechtsruck, der vom Wettstreit zwischen CSU und AfD angeheizt wird. Inzwischen ist es in Deutschland erschreckende Normalität, dass Faschist*innen in den Parlamenten und Sicherheitsbehörden sitzen und Menschen von einem rassistischen Mob durch die Straßen gehetzt werden.

Aber unser Protest geht weiter. Wir verstehen den Widerstand gegen das Polizeiaufgabengesetz als Teil einer tiefgreifenden gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung, die nicht nur Bayern, sondern Deutschland und ganz Europa erfasst hat. Nationalismus und Rassismus, Islamfeindlichkeit, Antisemitismus, Antifeminismus und LGBTIAQ*-Feindlichkeit sind Facetten eines rechtsautoritären Gesellschaftswandels. Dieser drückt sich nicht nur in direkten Angriffen auf marginalisierte Gruppen aus, sondern findet auch auf staatlicher Ebene immer krassere Formen, unter anderem durch AnkER-Zentren, die Einrichtung des Bayerischen Landesamts für Asyl und Rückführungen, Kriminalisierung von Seenotrettung, weiter stattfindende Abschiebungen nach Afghanistan und die Verabschiedung des sogenannten bayerischen Integrationsgesetzes. Darüber hinaus instrumentalisiert die Staatsregierung religiöse Symbole, kriminalisiert aber gleichzeitig das Kirchenasyl. Während derzeit in vielen Bundesländern Polizeigesetze verschärft werden, die Überwachung ausgebaut und somit Stärke demonstriert wird, ist das Sozialsystem von Schwäche gekennzeichnet: Millionen Menschen leiden darunter, dass viel zu wenig investiert wird, etwa in Pflege, Gesundheit, Wohnen, Kinderbetreuung und Bildung. Diesen Verhältnissen stellen wir uns entschieden entgegen. Der derzeitige Zustand in Bayern ist unhaltbar.

Wir treten gemeinsam für eine offene und solidarische Gesellschaft ein, in der Menschenrechte unteilbar und vielfältige und selbstbestimmte Lebensentwürfe selbstverständlich sind. Das neue PAG ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zu einer rechtsautoritären Staatlichkeit, die droht politische Veränderungen in diese Richtung unmöglich zu machen.
Unser Ziel ist und bleibt deshalb die Rücknahme der Änderungen des PAG durch die Gesetze vom 24.7.2017 und 18.5.2018. Darüber hinaus stellen wir uns entschieden gegen jede bereits beschlossene und jede weitere Maßnahme, in der der Rechtsruck zum Ausdruck kommt. Alle Parteien, die jetzt gemeinsam mit uns kämpfen, fordern wir auf, hier auch nach der Landtagswahl keine Kompromisse einzugehen.

Wir stellen uns gemeinsam dem Rechtsruck mit allen verfügbaren Mitteln entgegen – gegen eine Politik der Angst!

Wir fordern:

• Rücknahme der Änderungen des PAG aus dem August 2017 und Mai 2018 sowie des Bayerischen Integrationsgesetzes

• Individuelle Kennzeichnungspflicht für Polizist*innen und unabhängige Untersuchungsstelle für Polizeigewalt und andere Vergehen

• Rückbau von Videoüberwachung und anderen Überwachungsmaßnahmen, keine Staatstrojaner

• Keine Abschiebungen in Kriegs- und Krisengebiete (z. B. Afghanistan), Abschaffung sog. „sicherer Herkunftsländer“, keine Zusammenarbeit mit despotischen Regimen zur ‚Flüchtlingsabwehr‘

• Keine Kriminalisierung von Seenotrettung und Kirchenasyl sowie die Abschaffung der AnkER-Zentren

Dafür demonstrieren wir am 3. Oktober 2018 in München, um vor der Landtagswahl ein deutliches Zeichen zu setzen.

Dienstag, 18. September 2018

Start-Up in Dakar/Senegal / Spendenaktion !!!

https://www.gofundme.com/eysbtp-startup-in-dakarsenegal?member=656136















Liebe Unterstützer und Spender,

mein Name ist Barbara Zacherl und ich unterstütze Mouhamed bei der Gründung einer Textilreinigung in Dakar/Senegal. Mouhamed lebt seit 2 ½ Jahren in Deutschland. Er wollte von Anfang an lernen und hat sich hier ständig weitergebildet. Er lernte ausdauernd Deutsch (bis Niveau B 2) und hat seinen qualifizierenden Schulabschluss erfolgreich bestanden. Doch nun muss und will er in den Senegal zurückgehen, um dort für sich und seine Familie eine Existenz aufzubauen, von der sie leben können. "Ich bin nach Europa gekommen, um meiner Familie zu helfen", erklärte mir Mouhamed bei unserem ersten Treffen.

Mouhamed möchte in der Hauptstadt Dakar, seiner Heimatstadt, eine Textilreinigung eröffnen. Die westafrikanische Millionenstadt Dakar wächst stetig. Es entstehen neue Stadtteile für die Mittelschicht.

Wie in Deutschland bringen senegalesische Familien ihre Wäsche zum Waschen und Reinigen in eine Textilreinigung. Anders als in Deutschland besitzen senegalesische Haushalte oft keine Waschmaschinen in der Wohnung, die Frauen müssen mit der Hand waschen. Es ist für senegalesische Familien günstiger (ohne Investition in eine Waschmaschine, teueren Strom und Wasser), ihre zu waschende und reinigende Kleidung in eine Textilreinigung zu bringen. Daher sieht Mouhamed eine Marktlücke für eine Textilreinigung und Wäscherei in einem neuen Stadtteil.

Mouhamed hat im Senegal schon 5 Jahre in einem Reinigungsbetrieb gearbeitet. Er hat alle Arbeiten, die dort anfallen, selbst ausgeführt: waschen, reinigen, Flecken entfernen und bügeln. Eine Filiale hat er selbständig geleitet. In Deutschland hat er 2 Praktika in einem Meisterbetrieb absolviert und sich in den Bereichen Textil-, Maschinen- und Reinigungskunde weitergebildet. Mouhamed möchte die deutschen Standards im Sparen von Ressourcen (Wasser, Strom, Reinigungsmittel) im Senegal anwenden. Zur Zeit besucht er einen Kurs zur Existenzgründung im Rahmen des StartHope@ Home-Programms von Social Impact und eine weitere Fortbildung in einem deutschen Textilreinigungsbetrieb.

Mouhameds Geschäft wird sich langfristig selbst finanzieren und Mouhamed ist es auch wichtig, Arbeitsplätze zu schaffen. Senegal ist ein Staat mit sehr vielen jungen Leuten, die eine gute Schulbildung, aber keine Aussicht auf einen Arbeitsplatz haben. Mouhamed möchte diese jungen Menschen ausbilden und ihnen eine Zukunftsperspektive geben. Für den Anfang hat er 3 Arbeitsplätze geplant.

Für den Aufbau der Textilreinigung benötigt Mouhamed ca. 50.000 € als Startkapital. Der größte Anteil dieses Startkapitals (ca. 80 %) fließt in den Kauf und den Transport von gebrauchten Reinigungsmaschinen in Deutschland, Zollgebühren, Mietkaution, Renovierung und Einrichtung des Geschäftes. Diese Dinge sind glücklicherweise schon durch etwas Eigenkapital, Darlehen von deutschen Freunden und einer Rückkehrhilfe finanziert. 

Um seine Geschäftstätigkeit jedoch wirklich starten zu können, benötigt Mouhamed zusätzlich Reinigungsprodukte, Verpackungszubehör, Transportbehälter, Miete für die ersten Monate und etwas Kapital für Marketingmaßnahmen. Dafür fehlen ihm aktuell noch ca. 8.000 €.

Ich sammle die Spenden auf meinem deutschen Bankkonto. Anschließend überweise ich den gesammelten Betrag auf das senegalesische Konto von Mouhamed.

Ich betreue und unterstütze das Projekt von Mouhamed von Anfang. Er ist äußerst zielstrebig und organisiert und plant seine Selbständigkeit sehr engagiert und eigenverantwortlich. Mouhamed ist nun schon so weit gekommen, unterstützen Sie ihn auf den nun entscheidenden Schritten zur Erfüllung seines Traums der Selbständigkeit!

Ich werde Sie während der Kampagne über den Stand des Projektes mit  regelmäßigen Updates informieren. Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen, kontaktieren Sie mich gerne per E-Mail. 

Samstag, 15. September 2018

Senegal: Eine Insel versinkt ARTE Reportage

https://www.arte.tv/de/videos/076707-000-A/senegal-eine-insel-versinkt/

Das Meer knabbert heftig an den Ufern, Häuser stürzen ein und Bäume fallen, das Grundwasser wird immer salziger. Die Ernten werden immer magerer, vor allem in den letzten drei Jahren haben sich die Lebensbedingungen der Menschen auf Carabane immer mehr verschlechtert

Weltspiegel-Reportage: Senegal

https://www.ardmediathek.de/tv/Weltspiegel/Weltspiegel-Reportage-Senegal/Das-Erste/Video?bcastId=329478&documentId=55594694

Saint-Louis, die Küstenstadt im Norden des Senegal, hat ein großes Problem. Wie in vielen Ländern Westafrikas werden ganze Küstenabschnitte weggespült. In den vergangenen Monaten mussten mehr als 800 Menschen vor dem Atlantik fliehen.

Y EN A MARRE "Il n'y a pas de destin forclos, il n'y a que des responsabilités désertées"

http://yenamarre.sn/


Montag, 10. September 2018























Details
Rapkonzert mit den angesagtesten Gruppe Keur Gui und dem bekanntesten Rapper aus Senegal Matador. Der Auftritt wird begleitet von Rappern und Breakdancern der HipHop Academy Hamburg.

Keur Gui gelten als eine der sichtbarsten und engagiertesten Hip Hop Gruppen auf dem afrikanischen Kontinent. 2011/2012 waren sie maßgeblich an der Protestbewegung im Senegal beteiligt, was zur Abwahl des ungeliebten Präsidenten Abdoulaye Wade führte. Matador zählt seit über 20 Jahren zu den bekanntesten Rappern Senegals. Die Jugend von Dakar hört auf ihn. Er will die Migration nach Europa stoppen. Mit seinen Texten versucht Matador die senegalesische Jugend von einem Verbleib in Afrika zu überzeugen.

Tickets:
14 Euro, erm. 9 Euro

Über Matador:
https://www.welt.de/politik/ausland/article159299930/Dieser-Rapper-will-die-Migration-nach-Europa-stoppen.html

Keur Gui auf Facebook:
https://www.facebook.com/KEUR-GUI-53925096450/

Veranstaltung auf Kampnagel:
http://www.kampnagel.de/de/programm/95-konzert/?datum=&id_datum=7164

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Festivals Augen Blicke Afrika e. V. statt (www.augen-blicke-afrika.de/blog/) und wird gefördert durch: Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung, Stiftung umverteilen, Aktion Selbstbesteuerung, Brot für die Welt, Engagement Global.

Something amazing !!!!













https://www.gq.com/story/dakar-senegal-gq-style-fall-fashion-shoot

Mittwoch, 5. September 2018

Dakar Matin News


Les images insoutenables et révoltant du sitt-in de l'opposition. Macky Sall a plongé le Sénégal dans une dictature sans précédent. Désormais, les citoyens n'ont plus la possibilité d'exercer leurs droits officiellement reconnus par la Constitution du Sénégal.



 












Les membres de l'opposition réunis autour du Front de résistance nationale n'ont pas réussi leur coup. Plusieurs d'entre eux ont été arrêtés alors qu'ils tentaient de regagner le ministère de l'Intérieur. Thierno Bocoum, Thierno Alassane Sall, Oumar Sarr, entre autres ont été stoppés net par la police.

http://www.dakarmatin.com/rubriques.php?rub=article.php&id_article=32821

Dienstag, 4. September 2018

Podiumsdiskussion | „Überlebt die Demokratie?“ Demokratie gestern – heute – morgen 07.11.2018 Potsdam

 Ausgehend vom erfolgreichen Einsatz der von einer breiten Bevölkerung mitgetragenen Y-en- marre-Bewegung, werden dessen Mitgebrüder Thiat, der Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Prof. Dr. Frank Bösch, der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Claus Leggewie und die Potsdamer Kulturwissenschaftlerin Prof. Dr. Eva Kimminich vor dem Hintergrund der rechtspopulistischen demokratiefeindlichen Verschiebungen in der politischen Landschaft Deutschlands und Europas die Vorzüge und Schwächen demokratischer Partizipation thematisieren.

Eine Podiumsdiskussion am 7. November stellt die Frage: „Überlebt die Demokratie?“. Vor dem Hintergrund der rechtspopulistischen demokratiefeindlichen Verschiebungen in Deutschland und Europa werden die Vorzüge und Schwächen demokratischer Partizipation thematisiert und ein Blick auf das zivilgesellschaftliche Engagement im Senegal geworfen.


https://www.wis-potsdam.de/de/prowissen-potsdam-ev/podiumsdiskussion-ueberlebt-demokratie-demokratie-gestern-heute-morgen

Montag, 27. August 2018

Afrikanisch-Europäische Schnittstellen: senegalesischer Aktivist & Künstler im Interview












Der Senegalesische Künstler und Aktivist Thiat und die deutsche Menschenrechtsaktivistin Astra sprechen mit Achim Waseem Seger über ihre Zusammenarbeit und gemeinsame zukünftige Projekte, u.a. einen Dokumentarfilm. 


In einem offene Gespräch wurden neben aktuellen Themen wie Flucht/Migration und langjährigen Themen wie Kolonialismus auch die Situation vor Ort im Senegal und in Deutschland diskutiert. Das Interview wurde auf englisch geführt. 
Hier das Interview auf youtube

https://youtu.be/FCK3nSvKvP0